Superdreadnought (Buch)

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Inhaltsverzeichnis

Daten

  • Band: 23
  • EA: Juni 2014
  • Titel (org): Shadow of Freedom
  • EA (org): 2013
  • Titelbild:

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Cover

Admiral Michelle Henke hat der "unbesiegbaren" Flotte der Solaren Liga eine schmachvolle Niederlage beigebracht. Doch trotzdem gehen die Kämpfe in dem Raumgebiet weiter. Selbst die besten Geheimdienstler der Galaxis wissen nicht, wer hier eigentlich auf wen schießt. Inmitten dieser Wirren sieht Michelle Henke sich plötzlich gezwungen, das Feuer auf eine unbekannte Flotte zu eröffnen ... mit ungeahnten Konsequenzen ...


Zusammenfassung

In Vorbereitung.


Reviews

Hoffen, Bangen und Fluchen

Über die Verlagspraktiken wurde ausführlich genug gejammert - schäm Dich einfach, Bastei-Lübbe! Der Coup bei diesem Band ist nun gewesen, dass zumindest den Vorbestellern gleich beide Teile des Buches ins Haus geliefert wurden. Finde ich nett - der Verlag gibt sich nicht einmal mehr die Mühe zu vertuschen, dass er die Kunden als Melkku... ich meine, als Leser ver...äh, ...äppelt. Und wenn ich schon dabei bin: 343 Seiten habe ich auf das Auftauchen des Superdreadnought gewartet. Fehlanzeige. Da kam nichts. Nicht mal ein Dreadnought. Hat der deutsche Lektor das Buch überhaupt gelesen? Ich bezweifle es ernsthaft, allein schon der Titel ist (mal wieder) ein *epic faceplam*, wie man heutzutage so schön sagt. Und der Covertext... argh! Na gut, jetzt soll es aber reichen mit der Verlagsschelte, hilft ja eh nichts. Ich kaufe sie künftig eben als englische Hardcover.

Die Handlung springt hin und her. Teilweise nur für langjährige Honor Harrington-Leser zu verstehen. Und das auch nur schwer. Die waffentechnische Überlegenheit der Manties ist so gewaltig, dass vor allem angesichts der Gefechtserfahrungen des Zweiten Havenkrieges die Frage erlaubt sein muss, warum einmal so nebenbei tausende Solarier ins Jenseits befördert werden müssen. Angeblich, weil der Kommandant die Wirkung der Waffen noch nicht so richtig einzuschätzen vermochte. Alles klar... Ein anderes Problem beginnt aber in der Serie selbst: Webers Versuch, einer großen Story einen breiten Boden zu verschaffen, ist an sich eine gute Idee, aber die teilweise wörtlichen Übernahmen ganzer Sequenzen aus anderen Büchern hinterlässt - besonders bei der Verlagspolitik - einen faden Beigeschmack, betrogen zu werden. Zwar schreibt er Dialoge mitunter aus der Sicht einer anderen Figur, aber das ist gerade bei der Perspektive des allwissenden Erzählers ein wenig, nun sagen wir, langweilig, weil man es schon weiß.

Hinzu kommt, dass viele Figuren inzwischen erschreckend flach werden. Waren die Havies als Feinde interessant, weil fast jede Figur menschlich mit Stärken und Schwächen, Hoffnungen, Träumen und Skrupeln ausgestattet war und in einem pervertierten System zu überleben suchte (selbst Edward Pierre war eigentlich "gezwungen böse"), so sind die Mesaner einfach nur von Grund auf finstere, amoralische, größenwahnsinnige Weltraumnazis und als Charakterschablone für die Sollys scheint es nur drei Varianten zu geben: "Sehr dämlich", "fürchterlich arrogant und bösartig" sowie die Kombination daraus. Positive Figuren? Fast völlige Fehlanzeige, ich kenne bisher derer drei, denen man das unterstellen könnte: den gerüffelten Lieutenant an Bord der Jean Bart und die beiden ONI-Analytiker. Aber wenn in Ansätzen positiv, dann meist im Grunde doch wieder "sehr dämlich". Umgekehrt fehlen mir ein bisschen die finsteren Manties, die das Universum eben vielschichtig gemacht hatten. Wo ist High Ride, wenn man ihn mal braucht?

"Shadow of Freedom" ist einen Ticken besser als "A Rising Thunder", aber das war es dann auch. Verzieh man Weber in den früheren Teilen noch die zum Teil etwas absurden Fehleinschätzungen der Havies, die dann gerne zu Honors größten Siegen führten, so geht einem das seit einigen Bänden laufende Konzept - dämlicher Sollykommandeur steckt seine Hand und Flotte in den RMN-Reißwolf und Manticore reagiert tapfer, aber zurückhaltend nach einem totalen Sieg, anstatt der SLN endlich die Module aus den Pötten zu blasen (was eh früher oder später notwendig wird) - langsam aber sicher auf die Nerven. Nach wie vor halte ich die Reihe für mit das Beste, was im Science-Fiction Bereich je geschrieben wurde, aber entweder ist der Zenit völlig überschritten oder Weber hat ernsthafte Probleme damit, die zahllosen Handelsstränge ernsthaft zusammen zu halten. --Isvarian (Diskussion) 15:55, 2. Jan. 2015 (CET)



Bücher
Hauptreihe
Auf verlorenem Posten | Die Ehre der Königin | Ein schneller Sieg | Mit Schimpf und Schande
Im Exil | Ehre unter Feinden | In Feindes Hand | Der Stolz der Flotte | Wie Phönix aus der Asche

Ein neuer Krieg | Honors Krieg | Um jeden Preis | Auf Biegen und Brechen

Honors Mission | Der letzte Befehl | Im Donner der Schlacht | Das Mesa Komplott
Saganami
Der Schatten von Saganami | An Bord der Hexapuma | Die Achte Flotte | Sturm der Schatten
Superdreadnought | Schatten der Freiheit
Sklavenplanet
Der Sklavenplanet | Jeremy X | Fackel der Freiheit | Rückkehr nach Mesa | Die Rebellen von Mesa
Antologien
Die Siedler von Sphinx | Die Baumkatzen von Sphinx | Die Raumkadettin von Sphinx
Die Spione von Sphinx | Die Feuertaufe | Beginnings
Junge Erwachsene
Begegnung auf Sphinx | Flammenzeit | Treecat Wars
Tales of Honor
Tales of Honor 01 | Tales of Honor 02 | Tales of Honor 03 | Tales of Honor 4 | Tales of Honor 5
Factbooks
House of Steel | House of Lies | House of Shadows