San-Martin-Krieg

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Der San-Martin-Krieg zwischen dem Sternenkönigreich von Manticore und der Republik San Martin war eine kurze, bewaffnete Auseinandersetzung im Jahr 1752.


Auslöser des Konflikts war die Besetzung des Trevors Stern Terminus des Manticoranischen Wurmlochknotens durch die Republik. Die Regierung San Martins wollte durch die Besetzung ihre finanziellen Probleme lösen und nahm dafür eine Verletzung des Abkommens von 1590 und die Konfrontation mit dem Sternenkönigreich in Kauf.


Das Sternenkönigreich entsandte daraufhin eine starke Einsatzgruppe unter dem Kommando von Vizeadmiral Quentin Saint-James. Saint-James brachte die san-martinische Navy dazu, alle ihre Einheiten um den Terminus herum zu konzentrieren und die Verteidigung San Martins zu vernachlässigen. Anschließend griff er nicht den Terminus, sondern den Planeten an und zwang mit der Besetzung des Orbits die Regierung San Martins zur Kapitulation.


In dem gesamten "Krieg" wurden weniger als achtzig Menschen getötet oder verwundet und Saint-James Forderungen waren - zur Überraschung der San Martinos - überaus sanft. Er forderte im Namen Königin Caitrins lediglich die erneute Anerkennung der Vereinbarungen von 1590, die Rückgabe allen beschlagnahmten Eigentums und Schadenersatz für zerstörten Besitz. Im Gegenzug dafür - und für das Versprechen, ihren finanziellen Haushalt in Ordnung zu bringen - vereinbarte Saint-James eine auf 25 Jahre festgesetzte Ermäßigung der Wurmloch-Transitgebüren für san-martinische Handelsschiffe.


Die San Martinos nahmen diese Forderungen an, brachten ihre Finanzen in Ordnung und in der Folgezeit entstand eine enge Beziehung zwischen Manticore und San Martin, die bis zur Besetzung San Martins durch die Volksrepublik Haven 1883 PD anhielt - und nach der Befreiung San Martins im Ersten Havenkrieg fortgesetzt wurde. (HoS)