Zweiter Havenitischer Krieg
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Der als Zweiter Havenitischer Krieg bezeichnete Konflikt war die Fortsetzung der Kampfhandlungen zwischen der Manticoranischen Allianz und der mittlerweile restituierten Republik Haven, der politischen Nachfolgerin der Volksrepublik Haven.
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Vorspiel
Grund für die erneuten Kampfhandlungen war die fortdauernde Weigerung der manticoranischen Regierung High Ridge, die Friedensverhandlungen mit Haven ernsthaft zu betreiben und die daraus resultiernde Frustration auf Seiten der havenitischen Regierung Pritchart, sowie aktive Sabotage der Verhandlungen durch Elemente innerhalb beider Regierungen und zusätzlich durch subversive Aktivitäten des Mesanischen Alignments.
Die havenitische Regierung entschloss sich in Unkenntnis der Sabotage durch das Alignment und anderer Elemente zur Wiederaufnahme der Kampfhandlungen, um auf diese Weise Manticore nach der Schaffung von Tatsachen zu ehrlichen Verhandlungen zu zwingen.
Verlauf
Der Krieg begann mit einem Überraschungsschlag (Unternehmen Donnerkeil) der neuen Republikanischen Navy von Haven, in dem die RHN alle von Manticore bestzten Systeme außer Trevors Stern zurückerobern konnte, Grendelsbane Station zerstörte und damit fast vollständig den Ausgangszustand von 1905 P.D. wiederherstellte. Die Erwartung der havenitischen Regierung, das Sternenkönigreich würde angesichts der Ereignisse danach ehrlich verhandeln, wurden indes enttäuscht.
Angesichts der havenitischen Überlegenheit und der Verluste während der Eröffnungskämpfe antworteten Manticore und seine Verbündeten mit einer Reihe von Schlägen gegen tief im Hinterland gelegene Industrieziele, um die havenitische Navy zur Neuverteilung ihrer Kräfte zu bewegen. Beide Seiten lieferten sich in dieser Periode einen Schlagabtausch gegen mehr oder weniger sekundäre Ziele wie Zanzibar und Allizon bzw. Gaston, Fordyce und Lovat.
Als die Allianz 1921 P.D. in der Schlacht von Lovat ein neues Waffensystem namens Apollo enthüllte, entschloss sich das havenitische Oberkommando zu einem "Alles-oder-Nichts"-Angriff auf das Manticore-System, da die RHN diesem neuen Waffensystem nichts entgegenzusetzen hatte und die generelle Implementierung in den manticoranischen Schlachtwall die sichere Niederlage bedeutet hätte.
Das Unternehmen Beatrice scheiterte nur knapp und unter horrenden Verlusten auf beiden Seiten. De facto waren nach der Schlacht von Manticore die Schlachtwälle beider Konfliktparteien praktisch "ausgebrannt".
Durch diese Schlacht kamen die aktiven Kampfhandlungen praktisch zum Erliegen.
Nachspiel
Die Schlacht von Manticore veranlasste das Mesan Aligment, seine Pläne zu beschleunigen - die Folge waren die Schlacht von Torch, die Eskalation zwischen dem Sternenimperium und der Liga und - aus der Furcht vor dem durch Apollo praktisch sicheren manticoranischen Sieg bzw. dem erwarteten Gegenrüsten der RHN - die beschleunigte Durchführung von Operation Oyster Bay.
Der Konflikt endete im Jahr 1922 P.D., als Präsidentin Pritchart nach neuen geheimdienstlichen Erkenntnissen, die zweifelsfrei belegten, wie das Mesanische Alignment sowohl Manticore als auch Haven seit Jahrzehnten gegeneinander ausgespielt hatte, inoffiziell nach Manticore reiste, um direkt mit Königin Elisabeth III. zu reden. Innerhalb von Stunden nach ihrem Zusammentreffen beendeten das Sternenimperium und die Republik den Konflikt - mehr noch, beide Nationen schlossen eine Allianz gegen das Alignment und die Solare Liga, die sich unter dem Einfluss des Alignments anschickte, das Sternenimperium anzugreifen.
Unternehmen und Schlachten
- 1919 P.D. Unternehmen Donnerkeil
- 1920 P.D. Unternehmen Raupenfraß
- 1920 P.D. Unternehmen Sanskrit
- 1921 P.D. Unternehmen Beatrice
- Noch nicht genau eingeordnete Schlachten des Zweiten Havenitischen Krieges
