Cherwell Konvention

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Die Cherwell Konvention ist eine gegen die Gensklaverei gerichtete Konvention.


Ihre Unterzeichner verpflichten sich, die Gensklaverei zu ächten und in ihrem Territorium gegen jede Form derselben rigoros vorzugehen.

Inhalt

Die Unterzeichnerstaaten erklären in der Cherwell Konvention, dass der Handel mit menschlichen Wesen bzw. ihre gezielte "Produktion" zu Zwecken des Verkaufs mit Piraterie gleichzusetzen ist - ein Verbrechen, dass mit dem Tode bestraft wird.

Ihre Raumstreitkräfte sind berechtigt, jedes Schiff innerhalb ihres Territoriums zu kontrollieren und jedes Sklavenschiff zu beschlagnahmen - dieses Recht billigen die Unterzeichner sich auch gegenseitig in Bezug auf ihre eigenen Handelsschiffe zu.

Ausrüstungsklausel

Die ursprüngliche Konvention war nur wirksam, wenn ein Sklavenschiff mit Sklaven an Bord aufgebracht wurde. Daher rüsteten die Sklavenhändler ihre Schiffe mit Vorrichtugen aus, die es ermöglichten, die Sklaven bei der Annäherung eines Kriegschiffes einer der Unterzeichnernationen einfach ins All zu schleudern - Reizgassysteme, übergroße Luftschleusen und Ähnliches. Dies führte dazu, dass im Augenblick des Enterns keine Sklaven mehr in den Schiffen waren und damit die Konvention nicht griff - zur Frustration und zum Entsetzen der Sklavereigegner. Die Konvention wurde daher um die "Ausrüstungsklausel" erweitert:

Wird ein Schiff aufgebracht und verfügt es über die für ein Sklavenschiff typischen Einrichtungen - Kabinenzellen, Ausschleusungssysteme und Ähnliches, gilt der Tatbestand des Sklavenhandels und damit der Piraterie als erfüllt. Ist das Schiff im Augenblick des Enterns leer, gehen die Unterzeichner zudem ohne weitere Untersuchung davon aus, dass Sklaven an Bord waren und die Besatzung sich des Massenmordes schuldig gemacht hat.

Das weitere Verfahren ist dann meist identisch: Die schuldige Besatzung wird in eine der übergroßen Schleusen getrieben und ausgeschleust - ohne Raumanzug! Das Sklavenschiff wird anschließend in der Regel gesprengt. Die einzige Ausnahme von diesem Verfahren gilt dann, wenn die Besatzung wertvolle Informationen bieten kann - in dem Fall wird die Todesstrafe in lebenslängliches Gefängnis umgewandelt.


Bekannte Unterzeichnerstaaten


Die Solare Liga hat die Gensklaverei zwar offiziell ebenfalls geächtet, durch die innere Korruption ist diese Erklärung jedoch praktisch bedeutungslos. Innerhalb der Ligabürokratie gibt es unzählige Profiteure und Helfershelfer Mesas, die dafür sorgen, dass die Cherwell Konvention im großen Ganzen innerhalb der Liga ein geduldiges Stück Papier bleibt. Innerhalb der Liga gehen nur einzelne Welten wie Beowulf aktiv gegen Gensklaverei vor.

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